Tucholsky „Ein Leben gegen den Strich“
„Ein Leben gegen den Strich“ führte der Schriftsteller und Journalist
Kurt Tucholsky (1890-1935) und genauso lautet der Titel des Programms, welches die Theaterpädagogen H. Ruhkopf und E. Gros so wie die Musikpädagogin M.Großelümern auf die Kleinkunstbühne der Republik bringen. Das „Soltauer Lesetheater“ hat sich das Werk Tucholskys genau angeschaut und ein Programm zusammengestellt das einen kleinen Einblick in Tucholskys Schaffen gibt.
Verziert werden die Gedichte durch ausgewählte Melodien der 20. er und 30. er Jahre des letzten Jahrhunderts.
„Ein Leben gegen den Strich“ bietet Einblicke in das Privateben des Frauenliebhabers Tucholsky. Das Publikum erfährt in diesem Programm etwas über den privaten Menschen Kurt Tucholsky , der ein„Frauenversteher“ per excellence und trotz zweifacher Ehe kein Freund fester Bindungen war.
Der Kritiker, Tucholsky der die verschiedenen geschichtlichen Großereignisse seiner Zeit wie den 1. Weltkrieg, die Weimarer Republik oder den herannahenden Nationalsozialismus mit seinen bissigen Beitragen begleitet hat , kommt natürlich auch zu Wort. Tucholsky war der Meinung, dass er mit seiner Schreibmaschine die Katastrophe des Nationalsozialismuses aufhalten könne. Da ihm eine gesellschaftliche Veränderung durch seine Texte und Gedichte nicht gelungen ist, hat ihn tief getroffen und letztlich dazu geführt, dass er eine bittere Konsequenz zog.
Tickets reservieren
- Die Feuerzangenbowle
- Pariser Flair – eine musikalische Stadtführung
- Musikalische Lesung „up Platt“
- Utbüxen kann keeneen – Weglaufen kann keiner
- Tucholsky „Ein Leben gegen den Strich“
- Hinrich Baumann: Die Heidmark
- Roots, Rock und Reggae
- Die Schule der magischen Tiere 4