Kulturring

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  • 29.12.2019 16:00 - 29.12.2019 16:00

    Eigentlich hätte die Geburtstagsfeier schon Anfang 2019 stattfinden können, denn die Verfilmung von Heinrich Spoerls Roman „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann als dem Pfeiffer mit den drei f kam bereits im Januar 1944 in die Kinos. Doch gerade in der Vorweihnachtszeit und um Silvester herum häufen sich Aufführungen dieses Kultfilms, so dass eine Nachfeier bzw. Nachbetrachtung auch noch am Sonntag, dem 29. Dezember, um 16 Uhr im Bad Fallingbosteler Ratssaal vertretbar sein dürfte.

    Allerlei wird Wolfgang Brandes dann erzählen über einen Rechtsanwalt, der Schriftsteller wurde, und über einen Hauptdarsteller, der zwei Mal in Verfilmungen des Romans auftrat, denn schon 1934 war unter dem Titel „So ein Flegel“ eine allerdings recht freie Version mit Heinz Rühmann als Pennäler gedreht worden. Es wird darauf eingegangen, wie unterschiedlich die Größen des Dritten Reichs dem Filmprojekt gegenüber standen, wie ein Urheberrechtsstreit zwischen Heinrich Spoerl und Hans Reimann um Roman und Drehbuch ausging und dass Walter Giller 1970 bei der dritten Verfilmung an den Rühmannschen Erfolg nicht heranreichen konnte.  Es gibt also manches zu berichten, aber stets soll nur, wie Professor Schnauz es rät, ein wönziger Schlock genommen werden – damit es am Sonntagnachmittag beim Kulturring kurzweilig und interessant zugeht.

  • 08.01.2020 19:00 - 08.01.2020 19:00

    In einem preisgekrönten Vortrag berichtet Pater Johannes Maria Schwarz in Myhl über seine Pilgerschaft nach Jerusalem

    Mit Filmsequenzen, Bildern, Tonaufnahmen und Leseproben aus dem Tagebuch eines Jerusalempilgers nimmt der Pater und Kaplan Johannes Maria Schwarz in einem preisgekrönten Vortrag die Menschen mit auf eine ganz besondere Reise: auf einen Pilgerweg, der eigentlich nie in die Fremde, sondern stets in die Heimat führt. „Bewegend, tiefgründig und fantastisch humorvoll zugleich“, heißt es in der Ankündigung des Termins für Montag, 19. November, 20.15 Uhr, im Pfarrheim Myhl, St.-Johannes-Straße 190.

    „Der Pilger – 14.000 km zu Fuß nach Jerusalem & zurück“ lautet das Thema des Abends. Ein außergewöhnlicher Weg führte den katholischen Priester Johannes Maria Schwarz zu Fuß nach Jerusalem und wieder zurück in seine liechtensteinische Heimat. Er stieg über die schneebedeckten Alpen, kämpfte sich durch die schlammigen Wälder der Slowakei, passierte armselige Dörfer in der Karpatenukraine, floh vor rumänischen Hirtenhunden, litt in russischen Straßengräben, kam zur Ruhe in georgischen Höhlenklöstern, kletterte mit einem Hund auf den höchsten Berg Armeniens, verhandelte mit iranischen Grenzsoldaten, lachte in kurdischen Wohnzimmern, sang leise in aramäischen Kirchen, saß mit jordanischen Beduinen am Lagerfeuer und blickte empor zum unfassbaren Sternenhimmel in der israelischen Wüste, bis er nach 230 Tagen in Jerusalem ankam. Halbzeit. Denn zurück ging es ebenfalls zu Fuß.

    Allein schon die nackten Zahlen sind beeindruckend: 26 Länder, 14.000 Kilometer, 250.000 Höhenmeter, 15 Monate, 459 Tage sind Zahlen dieser Reise. Auf seinem Weg verteilte Schwarz – vor allem dank der Spendenbereitschaft seiner ehemaligen Pfarrei – umgerechnet 25.000 Euro unter anderem an ein Spital für Bedürftige in Rumänien, eine Dorfpfarrei in der Ukraine, ein Behindertenprogramm in Georgien und ein Landspital in Armenien.

    Pater Johannes Maria Schwarz wurde 1978 geboren. In jungen Jahren trat er als Straßenkünstler auf. In Sydney und Linz ließ er sich in Schauspiel und Bildender Kunst ausbilden. Er studierte von 1997 bis 2002 Theologie. Danach absolvierte er in Lugano ein Lizenziats- und Doktoratsstudium. 2004 erhielt er die Priesterweihe und war bis 2013 Kaplan in Triesenberg, Liechtenstein. Von 2007 bis 2012 war er zudem Gastprofessor am Internationalen theologischen Institut in Trumau, Niederösterreich.

  • 17.01.2020 19:00 - 17.01.2020 19:00

    Fasziniert von Kranichen, ist Dieter Damschen seit vielen Jahren den Tieren mit der Kamera auf ihren Stationen durch Europa gefolgt. Dabei entstand eine Vielzahl eindrucks- und stimmungsvoller Aufnahmen aus den verschiedenen Jahreszeiten. Die Fotos stammen aus dem Winterquartier in Spanien, vom Frühjahrszug nach Skandinavien, den Norddeutschen Brutgebieten und den großen Ansammlungen im Herbst, in Mecklenburg-Vorpommern, sowie im Linumer Bruch. Neben den teilweise preisgekrönten Aufnahmen von Kranichen eröffnet der Vortrag einen Blick hinter die Kulissen und kombiniert Informationen mit unterhaltsamen Begebenheiten.

    Seit 2003 lebt und arbeitet der Niederrheiner Damschen im Niedersächsischen Wendland als freier Naturfotograf. Arbeitsschwerpunkt ist neben dem Kranich die Norddeutsche Natur. Im Jahr 2007 erhielt er den Titel „Naturfotograf des Jahres“ der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen.

  • 24.01.2020 19:00 - 24.01.2020 19:00

    Oliver Lück zeigt Deutschland, wie es in großen Teilen schon lange ist: bunt. Dafür portraitiert er 16 Menschen aus 16 Bundesländern, die, obwohl keine Prominenten, die wahren Persönlichkeiten und Vorbilder unserer Gesellschaft sind, weil sie grenzüberschreitende Leben führen. Es ist das besondere, unkonventionelle Denken, das diese Charaktere und ihre Art zu leben eint. Oliver Lück erzählt ihre Geschichten nicht romantisierend oder gar naiv, sondern mit einem tiefen und sehr klaren Blick für das Leben einzelner Menschen.

  • 09.02.2020 17:00 - 09.02.2020 17:00

    Programm

    Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)

    Streichquartett Nr.4 D-Dur op.18/4
    Allegro, ma non tanto
    Scherzo: Andante scherzoso, quasi Allegretto
    Menuetto: Allegretto
    Allegro

    Dmitri Shostakovich (1906 - 1975)

    Klavierquintett g-Moll op.57
    Präludium: Lento
    Fuge: Adagio
    Scherzo: Allegretto
    Intermezzo: Lento
    Finale: Allegretto

    - P A U S E -

    Robert Schumann (1810 – 1856)

    Klavierquintett Es-Dur op.44
    Allegro brillante
    In modo d’una Marcia: Un poco largamento – Agitato
    Scherzo: Molto vivace
    Finale: Allegro ma non troppo

    Besetzung

    Katharina Diepold, 1. Violine

    Christiana Nobach, 2. Violine

    Gottfried Elsas, Viola

    Andreas Ferbert, Violoncello

    Christian Elsas, Klavier

  • 12.02.2020 19:00 - 12.02.2020 19:00

    Einfach alles hinter sich lassen und losreisen. Die große Freiheit spüren! Mit der eigens für den langen Trip konzipierten„Offroad Almhütte“ machen sich Petra und Gerhard Zwerger-Schoner auf, die größte und wildeste Naturlandschaft Europas zu erkunden. Den riesigen polaren Norden unseres Kontinents – zu allen Jahreszeiten, bei allen Stimmungen!

    Viel Zeit haben sie sich dafür eingeräumt. Zeit für echtes Reisen! Zeit, um auszubrechen, Herz und Augen wieder weit zu öffnen für das Wesentliche und für die Dinge, die uns glücklich machen. Wenn der „Ballast“ des Alltags keiner ist, verliert so einiges von unserem angehäuften Luxus und Reichtum an Bedeutung. Dauerhaften Reichtum finden sie im eigenen Kopf.

    Sie treffen auf Aussteiger und Abenteurer, sitzen am Lagerfeuer, steigen auf Berge, wandern durch Täler und entlang unberührter Küsten. Sie wärmen sich in der Morgensonne am dampfenden Fluss, liegen rücklings im Gras, lassen sich von farbigem Herbstlaub berieseln – und von frischem Schnee, berauscht vom Tanz der mystischen Nordlichter vor den funkelnden Sternen.